Feinschmecker lieben seinen herbsüßlichen Geschmack, der ihn zu einer unvergleichlichen Delikatesse macht. Seit 6 Generationen backen wir unseren Pumpernickel nach alten Familienrezepten, die von Generation zu Generation weitervererbt werden. Süß und saftig muss der Pumpernickel sein, das ist die Kunst.
Als besondere Delikatesse erhalten Sie Prünte Pumpernickel auch in der runden Party-Form. Ideal zum Zubereiten von kleinen Häppchen der Kanapees für Empfänge oder jede Art von Festlichkeiten.
Pumpernickel ist ein besonders vielseitiges Brot, welches sich auch als interessante Zutat für diverse Saucen und Desserts eignet. Probieren Sie doch einmal eine Kombination von Vanillepudding mit Pumpernickel und Kirschen. Sie werden es lieben!
Pumpernickel – ein Name, viele Geschichten
Pumpernickel ist ein ganz besonderes Roggenschrot-Brot, das sich durch seinen außergewöhnlich saftigen, sehr aromatischen und leicht süßlichen Geschmack von anderen Brotsorten unterscheidet. Außerdem ist es weit dunkler als andere Roggenschrot-Brote. Es hat seine Ursprünge in Westfalen, wo es auch heute noch gerne gegessen wird und sehr verbreitet ist. Erste Erwähnungen gehen auf das 17. Jahrhundert zurück. Es wird erzählt, dass während des 30-jährigen Krieges einige Bauern in Westfalen ihre Höfe verlassen mussten um zu fliehen. Tagsdrauf bei ihrer Rückkehr fanden sie das im Ofen zurückgelassene Brot schwarz vor. Im Münsterland ist deshalb noch heute die Bezeichnung „Swattbraut“ gebräuchlich. In anderen Regionen und besonders im Ausland ist Pumpernickel als Delikatesse durchaus beliebt und wird oft bei Buffets und Empfängen in Form von Fingerfood und Canapés eingesetzt. Hierzu eignen sich besonders die runden Party-Pumpernickeltaler, welche als Variation zu den herkömmlichen eckigen Scheiben angeboten werden. Nicht selten wird Pumpernickel außerhalb Deutschlands als das typische deutsche Schwarzbrot angesehen. Seinen leicht süßlichen Geschmack erhält der Pumpernickel durch das besondere Backverfahren. Zur Herstellung von Pumpernickel bedarf es einer besonders langen Backzeit von rund 20 Stunden bei niedrigen Backtemperaturen in speziellen Öfen. Dies bewirkt, dass Stärke in löslichen Zucker abgebaut wird, was wiederum die süßliche Note hervorruft. Bevor das Brot dann geschnitten und verpackt werden kann, muss es jedoch vorher noch eine Reifezeit von mindestens 24 Stunden durchlaufen.
Namensentstehung
Über die Entstehung des Namens Pumpernickel existieren zahlreiche Überlieferungen und Geschichten. Die wohl bekannteste und gleichzeitig unwahrscheinlichste Version stammt aus der Zeit Napoleons, als dieser bei seinen Feldzügen durch Deutschland ritt. Es wird erzählt, dass Napoleon, als er in Westfalen halt machte, dieses dort typische dunkle und deftige Schwarzbrot serviert bekam. Napoleon schien dieses sonderliche Brot nicht sehr schmackhaft zu finden. Deshalb erklärte Napoleon, dieses dunkelbraune Schrotbrot sei lediglich geeignet als Futter für sein Pferd, welches den Namen Nicol trug. Er befahl, es seinem Pferd als Futter zu geben mit den Worten: „C’est bon pour Nicol.“ (Das ist gut für Nicol.). Da den Westfalen bis dato noch eine Bezeichnung für ihr körniges, herb-aromatisches Schrotbrot fehlte, übernahmen sie kurzerhand den Ausspruch des Napoleons als Namen für ihr Brot. Im Laufe der Jahre entwickelte sich daraus der Begriff Pumpernickel.
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